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Die Invasion

Der Gletscher, der von Kolte auf das Festland zuwuchs, ist an der hadranischen Küste angekommen. Über diese Eisbrücke sind Horden leichter Mutanten-Einheiten unter der Führung von Kolten geströmt, um in schneller Folge die wenigen Küstenbefestigungen einzunehmen und einen Brückenkopf zu bilden.

Eine Armee aus vielen Tausend Kriegern folgte dieser Vorhut. Die Heere Koltes starten die Invasion des Festlandes und nehmen den Norden Hadrans von Luruk bis Torsk im Sturm ein. Alle Laikerianischen Legionen werden in den Norden verlegt, um den Vormarsch aufzuhalten. Die koltischen Truppen bestehen zu großen Teilen aus Mutanten, die in den vergangenen Jahren aus Hadran, Helingard und anderen Regionen nach Kolte verschleppt und dort "verändert" und gezüchtet wurden. Nur die Führung und Eliteeinheiten bestehen aus Kolten.

Noch stehen die laikerianischen Legionen dem Ansturm allein entgegen. Die auf dem Rat vom Farnau zugesagten Verstärkungskontingente anderer Reiche sind noch nicht eingetroffen. Die laikerianische Heeresführung versucht, mit den wenigen Garnisonstruppen und Legionen, die dem Feind zur Zeit gegenüberstehen, den Vormarsch der Invasoren zu verlangsamen. Dabei sollen größere Kampfhandlungen vermieden werden, die aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit und dem Fehlen von magischen und geweihten Waffen in ausreichender Zahl aussichtslos erscheinen. Nach der auf dem Rat von Farnau beschlossenen Erweiterung des Waffenstillstandes mit Aklon, sind sämtliche Legionen in Eilmärschen nach norden in Marsch gesetzt worden.