Traktate Header 2

Der Rat von Farnau

Die Welt gerät in Bewegung, um sich der Bedrohung entgegen zu werfen. Die Bemühungen sind überall zu spüren und selbst die Niedrigsten können folgende Gerüchte aufschnappen. Diese Gerüchte scheinen eines gemein zu haben, ihren Entstehungsort, die Insel Farnau:

Cahirshiveen

Cahirshiveen entsendet Varkaz-Priester nach Laikeria, um dem Problem der fehlenden Möglichkeiten zur Waffenweihe zu begegnen. Diese dürfen dort sogar (angemeldete) Messen abhalten. Es wurden angeblich einige gerettete Schätze nach Sythia gesandt.

Shai-Anarat

Shai-Anarat behält seinen Null-Toleranz-Kurs gegenüber Heshrar bei. Die Truppen der Sultane bleiben an der Grenze zu Heshrar stehen. Shai Anarat betrachtet Heshrar als ebenso große Gefahr wie Kolte.

Borbano

In Borbano wurde dem Glauben an Malagash, welcher speziell im Süden des Landes verehrt wurde auf Weisung der Obrigkeit hin abgeschworen. Große Teile der Heimatarmee wurden, wie in einem älteren Vertrag festgehalten, nach Laikeria entsandt, um dort den Kampf gegen Kolte aufzunehmen.

Raikal

Raikal hat versichert, malagitische Tendenzen in ihrem Staatsgebiet zu unterbinden. Fürderhin erklärte sich Raikal bereit Übergriffe auf die Handelsschiffahrt einzuschränken und ihre Schiffe für Truppen- und Vorratstransporte zu vermieten. Leichte Spähereinheiten wurden als Unterstützung gegen den Kampf gegen die Kolten nach Laikeria entsandt.

Sythia

Der Kaiser hat versichert ebenfalls malagitische Tendenzen einzudämmen. Fürderhin wurden Abteilungen der Fremdenlegion nach Vuanaka und nach Laikeria gesandt.

Anguir

Da Dabruth McMarnoch keine Gesandten schickte, verblieben nur Vertreter eines Clans, der sich noch immer öffentlich gegen dessen Herrschaft stellt. Dieser erklärte sich bereit, Hilfe in Form von Männern zur Bekämpfung Tyrbolds nach Helingard zu entsenden, allerdings ist zweifelhaft ob es sich dabei um mehr als eine Handvoll handelt.

Lir

Lir hat begonnen umfangreiche Handelsbeziehungen zu verschiedenen Staaten, unter anderem Aklon und Sythia, aufzunehmen. Beide lirischen Legionen und damit die gesamte Kampfkraft Lirs außer der Zarengarde, wurden umgehend nach Laikeria berufen. Lirer Waffen werden wieder in alle Welt exportiert, wobei die Masse der Produktion, gemäß bestehender Verträge, nach wie vor durch Laikeria aufgekauft wird.

Aklon

Aklon zog Truppen von der Nordgrenze ab und entsandte ein Lehensaufgebot von einigen Tausend Kämpfern zum Sammelplatz des Kriegsrates (s.u.). Fürderhin wurden Lebensmittel nach Laikeria geliefert. Verillion schließt sich hierbei Aklon an.

Zwerge des Kobaldgebirges

Die Zwerge des Kobaltgebirges entsandten 5000 Krieger sowie Festungsbaumeister nach Laikeria, die dort umgehend zum Einsatz zu kommen. Nach allen Schätzungen ist dies ein Großteil der kampffähigen zwergischen Bevölkerung des Kobaltgebirges. Neben den bisher direkt betroffenen Reichen Laikeria, Cahir Sheveen und Anguir unternehmen die Kobaltzwerge somit die größte Anstrengung aller Staaten, um die koltische Bedrohung zu bekämpfen.

Heshrar

Heshrar hat durch annähernd alle anwesenden Staaten und Glaubensrichtungen Akzeptanz als Staat erfahren. Sie erklärten sich bereit Truppen und vor allem eine maßgebliche Anzahl vom Nekromanten nach Laikeria zu entsenden.

Laikeria

Laikeria hat eine neue Herrschaftsform. Der Kaiser wurde für tot erklärt und drei Consule haben jetzt, als Triumphirat, die Macht im Staat. Jene entstammen im weitesten Sinne allesamt dem Militär. Der malagitische Glaube wurde verboten, die Tempel werden systematisch niedergebrannt und die Priester gefangen gesetzt. Die Grenze nach Aklon und Urs Sanktum wurde größtenteils von Truppen entblößt und fast alle Waffenfähigen befinden sich an der Front im Norden oder im Eilmarsch dorthin.

Fürderhin wurde Folgendes festgehalten:

In den Verhandlungen einigte man sich darauf ein Bündnis zum Zwecke der Abwehr Koltes einzugehen. Dieses Bündnis soll nach dem Ende der Kriegshandlungen noch ein Jahr und einen Tag Gültigkeit haben. Es sieht vor, einen allgemeinen Waffenstillstand zwischen den Vertragspartnern festzuhalten, sowie den Handel mit Waffen und Lebensmitteln zu erleichtern. Außer dem Embargo Shai-Anarats gegenüber Heshrar wurden alle Handelsembargos aufgehoben. Außerdem soll ein ständiger Kriegsrat gebildet werden, an dem sich alle beteiligen, ob durch Generäle oder Gelehrte. Insofern möglich soll der teilnehmende Staat über ein eigenes kleines Kontingent von Truppen verfügen, welches schnell zum Einsatz gebracht werden kann. Der ständige Ort des Rates wird die Grenze zwischen Camberion (im Norden Aklons) und Laikeria sein. Jener Rat soll den Herrschern Handlungsempfehlungen geben. Offiziellen Gesandten und den Einheiten der Gesandten ist freies Geleit zu gewähren. Verifiziert wurde dies durch folgende Reiche und Personen, festgehalten durch die Schreiber Wit Nesuti Heritus:

Laikeriavertreten durch Millitärtribun Sulla
Aklonvertreten durch Reichsritter Tallion von Drachenbach
Sythiavertreten durch Conde Vigo de la Capone
Heschravertreten durch Wit Nesuti Herritu
Verillionvertreten durch Rogard aus Nymphenhain
Kobaltgebirgevertreten durch Rox Grolsch
Lirvertreten durch Alexander Stern
Cahir Scheveenvertreten durch den Gesanten des Cahirdan
Borbanovertreten durch Ritter Arthur von Gailsdorf
Anguirvertreten durch Clansführer der Mc Ruges
Shai Anarathvertreten durch Jussuf Allibaba, Diener des Ziegenhirten