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Lentusk, Teil 2

Ich verfluchte innerlich meinen Freund Mamercus, an den ich regelmäßig dachte, wenn ich versuchte mein Gewicht im Sattel vorteilhaft zu verlagern. Es erfolglos zu verlagern, darf ich hinzufügen. Er wurde nicht müde seine kleine „Heldentat” zu betonen, seid er mit seiner Aliquod eine verwundete Späherin aus Raikal in einem Scharmützel aufgegabelt hatte. Was ich ihm zugestehen muss ist, dass die Nachrichten, welche die jung wirkende Frau brachte tatsächlich wichtig waren. Sie hatte ein weiteres Heer Koltes entdeckt, das im Eilmarsch in südwestliche Richtung unterwegs war. Der Reichstraße folgend war es unterwegs nach Morum, einer der großen Hafenstädte am Nornesund.

Drei Tage nach seiner Rückkehr, nachdem Befehle direkt vom Praeton Maximus eingetroffen waren, waren wir in Marschbereitschaft versetzt, einen weiteren Tag später sind wir instruiert und ausgesandt worden, um möglichst vor diesem neuen Gegner in Morum anzukommen.

Auf dem großen Kartentisch im Hauptlager war das Gebiet, das wir zu durchqueren hatten, keine zwei Ellen lang gewesen. Irgendjemand, vielleicht ja die hübsche, dunkelhaarige Assistentin des Praeton der Legio Inferi, hatte ein Steinchen neben das große Symbol gelegt, welches das Lager selbst darstellte. Ein zweites ähnliches Steinchen war nach Morum gestellt worden. Diese beiden Steine repräsentierten unsere Einheit, sowie unser Ziel. Das erste Steinchen würde binnen der Reise entsprechend der errechneten Dauer im halbtagesrhythmus fortbewegt werden. Die Position der Truppe würde angepasst werden, wenn man Meldung von uns erhielt, was nicht wahrscheinlich war. Man konnte keine Männer entbehren und das zivile Meldereitersystem konnte aus der Gefahr einer Infiltrierung heraus nicht verwendet werden. Eventuell würde sich ja eine Möglichkeit ergeben Verwundeten, die uns ohne jeden Zweifel begegnen werden, Nachrichten mitzugeben, hieß es.

Die Einheit, die für diesen Ritt zusammengestellt worden war, bestand aus den 50 besten Reiterinnen und Reitern, sowie 100 Pferden der 50. Legion. Zuzüglich sind uns eine Handvoll Späher, sowie zwei ortskundige Führer und ein verbeamteter Politkommissar zugeteilt worden. Der Kommissar im Range eines Auditors erwies sich glücklicherweise als Veteran und nicht etwa als einer der weichhändigen Schreiberlinge. Er sollte den Nachrichten die wir nach Morum zu bringen hatten Gewicht verleihen. Wir hatten Befehl selbst schnell zu sein, so schnell wie möglich. Uns war erweitertes Requirierungsrecht zugestanden worden, so dass wir alle tauglichen Pferde, die wir unterwegs sahen mitnehmen und die lahmenden und zuschanden gerittenen zurücklassen konnten. Wer kein Pferd mehr hatte wurde zurückgelassen und sollte sich schnellstmöglich wieder zurück zum Heerlager begeben. Keine Kochtöpfe, keine Zelte, keine schwere Rüstung und keine Schilde sollten uns beschweren, somit waren wir auf das angewiesen was wir am Leib trugen.

Der Befehl, der sich in den Satteltaschen des Auditor befand ist so unklar, wie es sich jeder Soldat nur in seinen schlimmsten Träumen auszumalen vermag. Es war ein grauenhaftes Konglomerat von „aber”, „wenn” und „im Falle von” Formulierungen. Es war ein Befehl für Beamte und nicht für Soldaten. Ich, wie auch alle weiteren Reiter mussten ihn annähernd Wortgetreu auswendig lernen. Nicht das ich Hoffnung gehabt hätte, dass ihn jemand befolgt, wenn er von einem Garganes allein überbracht worden wäre. Er war zu abwegig. Sinngemäß lautete der Inhalt:

Ein koltisches Heer wird, wenige Tage nach diesen Reitern, in Morum eintreffen. Evakuiert die Stadt, nehmt alles mit was einem Heer nützlich sein könnte und verbrennt jedes seetaugliche Vehikel!

Eine zweite Truppe war in etwas geringerer Eile nach Norn geschickt worden. Andere, kleinere Abteilungen ritten auf annähernd jedes Dorf zu, über das bekannt war, dass es über Schiffe verfügte. Über Norn und Morum wurde nach den Zeiten des Krieges zwischen Laikeria und Aklon annähernd der komplette Handel zwischen dem Kernland und der Halbinsel von Lentusk abgewickelt. Dort gab es Schiffe, viele Schiffe. Zwar waren wenige davon hochseetaugliche Handelsschiffe oder Kriegsgaleeren, doch ansonsten war der Hafen stets überfüllt mit flachen Kähnen, die zwar über geringen Tiefgang, aber eine hohe Ladekapazität verfügten.

Während wir ritten fragten wir uns ständig warum der Feind, der über die angeblich so großen und beeindruckenden Kriegsgaleeren verfügte dieses Sammelsurium schlingernder Kähne wollte. Wir fragten uns warum der Feind durch unser Kernland marschiert, wenn er ein anderes Ziel hat. Wir fragten uns warum die Lemuren, deren Festungen mitten in der Narbe lagen nicht herausgekommen waren, um den Übergang der Narbe zu verteidigen. Wir fragten uns, wer in unseren Reihen uns diese „Ehre” eingebrockt hatte. Wir fragten uns warum wir denen die Kähne nicht einfach lieferten und ihnen nett winkten, während sie versuchten damit an einer anderen Stelle, in einem anderen Land anzulanden...

Der Kommissar, der sonst recht schweigsam war gab uns am vierten Tag des Rittes Antworten. Nicht das wir ihn gefragt hätten, Soldaten murren nun einmal, aber er erklärte, dass es in diesem besonderen Falle sinnvoll sein könnte zu wissen was vor sich geht.

„Erstens,” sagte er laut und zackig, „kann man auf Kriegsschiffen keine Truppen transportieren, zumindest nicht in großer Zahl. Zweitens, irgendjemand, dem alle denkenden Wesen danken sollten, wollte es dem Feind wohl möglichst schwer machen, als er das Herzland des ewigen laikerianischen Imperiums mitten in seinen Weg warf. Stellt euch vor, sie hätten auf ihrem Weg nach sonstwo als erstes durch Verillion gemusst! Ich verwette meine Rente, dass der Rest der Welt es erst bemerkt hätte, wenn plötzlich Mutanten anstatt von Tanzlehrern auf deren Bällen erschienen wären.” Dies rief allgemeines Gelächter hervor und lockerte die Stimmung, zumindest hielt er keine dieser pathetischen Ansprachen „Zum Staate”, deren Anhörung keine Extraration dieser Welt wert waren.

„Drittens, I-So-La-Ti-O-Nismus, merkt euch dieses Wort, für den Fall, dass euch ein Lemur mal um etwas bittet. Wie du mir, so ich dir, nicht wahr? Viertens: Eine gottverfluchte Ehre ist es allemal, jeder der dieses Wort in einer der großen Legionen des Staates ohne einen wohligen Schauer auf dem Rücken gebraucht möge den tausend Männern und Frauen vor ihm, die diesen Rock getragen haben Rede und Antwort stehen.”

„Tausend? Den Löchern nach zu urteilen waren es mehr und außerdem klebte an meinem Rock noch Blut als ich ihn bekam...” murmelte Kurala Minor. Glücklicherweise schien der Kommissar sie nicht gehört zu haben.

„Und Fünftens, weil wir die verdammten Bastarde zwischen Meer und Narbe einschließen können. Und wenn wir sie eingeschlossen haben können wir sie stellen und vernichten. Wenn sie ab schippern macht das ansonsten wohlmöglich jemand anderes.” Er lächelte und wir lächelten. Doch fragte ich mich auch, ob ich mich als Kommandant auch für das „Einschließen” in einem Gebiet, das ein Viertel des Reiches darstellte entschlossen hätte. Zuzüglich war die Armee allen Parolen zum Trotz aktuell kaum in der Lage ein zweites koltisches Heer zu „stellen”. Eventuell käme ja Verstärkung, aber von wo? Rulos? Die Schwarzburger haben Rulos gott-weiß-wohin verlassen und auf die restlichen Truppen konnte ich verzichten. Urs-Sanktum? Wenn ein ultorianisches Heer laikerianischen Boden betreten würde gäbe es wohlmöglich einen Aufstand und wenn Malagash persönlich unter den Invasoren wäre. Die Lirer Truppen waren bereits beim Hauptheer. Dies waren meine Gedanken als ich mich in meine Decke wickelte.

Der Ritt ging weiter. Auf halbem Wege zwischen Morum und dem Heerlager nördlich von Laikeria Stadt kamen uns das erste Mal Flüchtlinge aus dem Osten entgegen. Sie wurden befragt, um den Standort des gegnerischen Heeres ausmachen zu können, doch sie hatten noch nicht einmal deren Vorreiter zu Gesicht bekommen. Kurze Zeit später trafen wir auf den ersten Garganes. Es war ein junger Mann von vielleicht 19 Jahren. Er gehörte nach eigener Aussage zu der Besatzung eines Winterkastells südwestlich von Morum. Der Kommissar verhörte ihn zusammen mit dem Offizier. Eine Stunde später hing er, seiner Uniform ledig am nächsten Baum. „Deserteur.” stand auf einem Schild, dass um seinen Hals baumelte.

Dann endlich die erste Meldereiterin: Wie erwartet war es dem Feind gelungen die Brücke zwischen Rudnoy und Morum zu überqueren. Die Frau die die Nachricht ursprünglich zur nächstgrößeren Bastion, also eben nach Morum, gebracht hatte gehörte zu einer der Zollstationen am Brückenkopf und war aufgebrochen als das erste Mal, noch knapp nördlich der Brücke, Kontakt hergestellt worden war. Da die Nachricht seit dem Reiter und Pferd regelmäßig wechseln konnte, waren wir gut in der Zeit.

Bei der Segetium Kreuzung trifft die große ost-westliche Reichsstraße, die das Land zwischen Morum und Madrum teilt, auf die nordwärts führende Straße aus Norn und nimmt diese in sich auf. Nördlich von Morum wiederum wechselt die Reichsstraße die Richtung auf Rudnoy. Als wir also diese Kreuzung erreichten waren ungefähr ein Viertel unserer Pferde unbrauchbar geworden, was bedeutete, dass der Rest nun noch weniger Rast bekam. Wir hatten wiederum ungefähr drei Viertel der Strecke in bemerkenswert hoher Geschwindigkeit hinter uns gebracht.

Uns war es aber wie erwartet nicht gelungen die Ausfälle durch Krankheit, Verlust von Hufeisen, Fehltritte und schiere Erschöpfung voll zu kompensieren. Ab jetzt sollten jeden Tag weitere Tiere, zitternd, schwitzend und mit Schaum vor dem Maul, ausfallen. Manchmal bin ich froh auf den Rat gehört zu haben nie einem Tier einen Namen zu geben. Den Soldaten erging es inzwischen nicht besser. Wir schliefen und redeten wenig. Zwar war jede Frau und jeder Mann müde genug, um mehrere Tage schlafen zu können, doch die verspannten Gliedmaßen machten es fast unmöglich Ruhe zu finden. So wälzten wir uns, so wir keine Scheune oder kein Kastell fanden, nachts unter freiem Himmel und auf dem nackten Boden hin und her. Soldaten jammern sagte ich, jeder Kommandeur weiß das. Und jeder gute Kommandeur weiß auch, dass wenn das jammern ausbleibt etwas falsch läuft und er reagieren sollte.

Am Tag darauf starb der erste. Sein Pferd brach mitten im Trab unter ihm zusammen und er brach sich den Hals.

„Euch ...(Name einsetzen)..., gute Mutter, muss durch diesen Schrieb mitgeteilt werden, dass ...(Name des Gefallenen einsetzen)..., in Ehren für sein Vaterland fiel, ...”

Ich ergänzte den Schrieb, dem jeder von uns durch ein paar informationsarme, aber liebevolle selbstgeschriebene Zeilen an Anverwandte bei Antritt einer gefährlichen Mission ergänzen musste in Gedanken um: „...als er vom Pferd fiel, weil er zu müde war die Arme nach vorn zu bekommen. Er endete tapfer mit dem Gesicht im Dreck und sah ein wenig überrascht aus, insofern man dies bei einer so zermatschten Nase noch sagen konnte. Liebe Mutter weine nicht, denn er versuchte gerade den Feind allen Lebens in deinem Vorgarten einzusperren...”

Als wäre ein Startsignal gegeben worden starben in derselben Nacht zwei Männer am Fieber, ihre wundgescheuerten Innenschenkel hatten sich entzündet. Ich vermerkte im Geist: „... in Ehren für sein Vaterland fielen, als sie das durchdachte Kommando zeitig auf eigene Krankheit hinzuweisen, um nicht das Fortkommen aller zu gefährden, im Sinne verklärten Heroismus ignorierten.” Als der Kommissar die Zeitverzögerung durch deren Verscharren bemängelte, dichtete ich: „... in Ehren für sein Vaterland fiel, als er von zornigen Kameraden so lange getreten wurde, bis er in drei Farben schiss.”.

Zumindest war dies einigen anderen Warnung genug. Einen weiteren Tag später waren knapp ein Dutzend Soldaten mit Nachrichten und weiteren Pferden zurückgelassen worden, nachdem der Offizier und der Kommissar unser aller Zustand beurteilt hatten. Niemand versuchte sich auf diesem Wege fortzustehlen, einige mussten sogar gegen ihren Willen gehen. „Dumm... tapfer, aber dumm”, dachte ich und wünschte mir im Stillen eine kleine Entzündung meines nahezu rohen Fleisches.

Als wir in Sichtweite der Küste kamen, waren wir noch 21 auf 21 Pferden. Erst wenige Stunden zuvor waren wir, inmitten eines Flüchtlingsstroms, den ersten Soldaten begegnet, die die Befürchtungen des Oberkommandos bestätigten. Morum war bereits gefallen. Der Feind war einen Tag zuvor über die schwach befestigte und von den meisten brauchbaren Soldaten zu Gunsten des Hauptheers entleerte Stadt hereingebrochen, wie ein Unwetter. Die Soldaten haben uns glaubhaft versichtert, dass sie begonnen hatten die Stadt besser zu befestigen, doch der Feind kam zu schnell um die Verteidigungswerke zu vollenden, obwohl sie ja bereits wussten, dass er kam. Er hatte sich nicht mit dem Herstellen eines Lagers, einer Schlachtordnung oder etwa von Belagerungsgerät aufgehalten, sondern war direkt zum Angriff übergegangen. Die Kreaturen waren laufend am Horizont aufgetaucht, hatten die vorgelagerten Felder überbrückt, hatten die Stadt durchquert, ohne sich um die flüchtende Bevölkerung, die nicht zeitig gegangen war zu kümmern und waren, vollkommen verstreut, abgehetzt und zweifellos ermattet direkt zu einem unkoordinierten Angriff übergegangen.

Sie schilderten knapp, wie die ersten Kreaturen die die Pfeile und Wurfgeschosse überstanden hatten, die zu niedrigen Mauern des Kastells am Hafen kletternd überwanden während das Öl noch erhitzt wurde. Und es kamen immer mehr, der Strom war zu Beginn des Angriffs nicht gewaltig, doch er brandete an der Mauer auf bis er diese überspülte. Und einer meinte, dass als er von einem Turm aus nach Osten blickte, die abgemähten Felder von dunklen Punkten ganz durchdrungen gewesen seien, wie krank, wie befallen von Ungeziefer und die Dinge brüllten ihre unverständlichen Herausforderungen an die Welt hinaus während sie liefen.

Kaum eine Stunde später wurde aus der umringten Bastion das Flaggenkommando: „Jeder für sich selbst” gegeben. Sie beschworen alles getan zu haben und sorgten sich um die zurückgebliebenen Bewohner der Stadt. Niemand wagte ihnen den Inhalt unseres Befehls, der ihr tun hätte sinnlos erscheinen lassen, zu nennen.

Erst an der Küste angekommen richteten wir, zum ersten Mal seid Tagen, wieder ein im Rahmen der Möglichkeiten herzeigbares Lager her. Uns wurde eine kurze Ruhe zuteil und einige Freiwillige, meiner Vermutung nach waren es jene mit natürlichen O-Beinen, die keine Sorge haben mussten, dass ihre Schenkel sich berühren könnten, spähten die Umgebung aus, während wir uns erholten. Die Nachrichten die diese einholten, bevor wir uns auf den langen Rückweg machten, waren folgende:

Morum ist fest in feindlicher Hand, der Feind hat unverhältnismäßige Verluste in Kauf genommen, um die Stadt schnell zu nehmen, insbesondere der Hafen ist gut gesichert. Sie bereiten alles was schwimmen kann in hoher Eile vor, um in See zu gehen, doch nehmen sie keine großen Mengen an Vorräten auf, so können sie den Sund nicht verlassen, was nur noch die Lentusk-Halbinsel und Rulos als Ziel übrig lässt. Die Straße nach Norden ist noch immer gefüllt mit den langsameren Resten des Heerwurms und den Leichen jener, die deren Gewaltmarsch von der Narbe nach Morum nicht überlebt haben, der Späher sprach davon, dass die Zahl der liegengebliebenen riesig war, doch das das Heer, welches auf der Straße noch immer marschiert dem angemessen gewaltig wirkte, denn es schien nur ein Teil des Heeres gewesen zu sein, dass diesen scharfen Marsch machen musste. Und sie fraßen die Gestorbenen und wie der Späher berichtete auch die erschöpft liegengebliebenen. Wie durch ein Wunder kehrten alle Späher wieder zurück, aber vielleicht wollten sie nun, nach deren langen verdeckten Marsch und ihrem harten Sprint zum Ziel auch, dass man sie sah und erschauerte.

In dem Moment als der Feind die Narbe erreicht und überquert hatte können sie, unserer Schätzung nach keine Nacht Pause mehr gemacht haben um uns noch zeitlich zu übertreffen. Es war ihnen wichtig genug um all diese Fußsoldaten opfern, damit sie die Schiffe bekommen konnten. Ein grausames Rechenspiel, bei dem jeder erschöpfte Sturmsoldat als circa 80 Kilo Fleisch auf der „Haben” Liste der Quartiermeister wieder auftauchte. Was immer ihr Ziel sein könnte, sie würden es verfolgen bis es zu ihren Füßen lag, das wurde mir nun klarer als je zuvor.

Manchmal, so denke ich nun, hat ein Kommandeur recht, wenn er das Murren seiner Garganes ignoriert. Manchmal hätte uns der unsere noch stärker antreiben müssen, denn selbst wenn ein Erfolg sie in unserem „Vorgarten” eingeschlossen hätte und selbst wenn ich nun selbst in stumpfen Heroismus verfalle: Wer, wenn nicht die beste Armee der Welt soll sich solch einer irrsinnig anmutenden Ruchlosigkeit entgegen stellen. Und die Chance für diese, unsere Armee, es nach dem Pass ein zweites Mal zu tun war nun vergeben. Ob Lentusk-Halbinsel oder Rulos, sie wären binnen weniger Tagen fort und da sie unsere eigenen Transportschiffe verwendeten würden wir ihnen nicht folgen können...