Suavis
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Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids, die alle Kreaturen der Welt, gleich welcher Art, mit offenen Armen empfängt. Ihr Mitleid und ihre Liebe ist fast grenzenlos und macht vor Äußerlichkeiten wie Rasse und Aussehen nicht halt. Als am Anfang aller Dinge Suavis geboren wurde, wurde mit ihr die ganze Welt ins Leben gerufen. So tiefgründig ist diese Abhängigkeit, das die Eine ohne die Andere nicht existieren kann. Das Herz, das Suavis ist, durchpulst die Welt mit ihrer Macht und ihren Gefühlen, ihr Blut ist das Wesen aller Dinge. Jeder Priester weiß, daß Gefühle Macht verleihen, gleich welcher Art diese Empfindung sein mag. Die Priester Suavis jedoch preisen vor allen Dingen Liebe, Verständnis und Mitleid. Haß, Agression, Neid und andere negative Empfindungen nehmen sie auch zur Kenntnis, unterdrücken und kontrollieren sie allerdings. Deswegen streben Suaviten stets eine Reinheit des Geistes an, während die Anhänger Malagashs oder Arachnes in ihren Augen diese negativen Emotionen nicht kontrolliern können oder wollen. Suavis verfolgt diese Andersgläubigen nicht mit Waffengewalt, sie lehnt die Anhänger der dunklen Götter jedoch ab und wird nur in den seltensten Fällen Hilfe gewähren. Doch jedem Sterblichen steht es frei, sein weltlichem Dasein eine andere Wendung zu geben. Suavis, also das Herz der Welt, ist ständig bemüht, seine Gläubigen ihren Idealen so nah wie möglich zu bringen. Dies geschieht durch zahlreiche Reinkarnationen, die die Sterblichen durchlaufen, denn die Seele eines jeden ist unsterblich, der Körper aber vergeht. Immer wieder passiert dies, immer wieder erhalten die Sterblichen die Chance auf ein reineres, erfüllteres Leben. Dieser Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt währt so lange, bis das Herz die Gefühle aller lebenden Wesen gereinigt hat. Die Priesterschaft hat inzwischen gelernt, die verschiedenen Stadien der Vollkommenheit zu erkennen. Das „Madra”, wie diese Stadien genannt werden, ist für jeden Priester von großer Wichtigkeit. Es gibt insgesamt 127 „Madren”, desto höher die Stufe des Madra, desto höher steht der betreffende Priester im Dienste der Suavis. Ein Priester, der das 127 Madra überschreitet, entkörperlicht sich selbst und findet sich daraufhin im Madran-Talamir wieder, der Stufe absolutem Einsseins mit Suavis.Da das Herz der Welt gleichzeitig auch ihr Zentrum ist, nimmt Suavis alles wahr, was um sie herum geschieht, weshalb sie auch die Hüterin des Wissens genannt wird. Überall, in den Ländern der Welt stehen die Tempel der Suavis, die gleichzeitig Hospitäler und Bibliotheken des Wissens sind. Jeder, der Hilfe bedarf, wird sie hier erhalten und wer nach Wissen sucht, kann seinen Durst ebenso stillen.

Viele Priester jedoch ziehen es vor, fern der Tempel, in unerforschten Gebieten, immer auf der Suche nach verborgenen Wissensschätzen oder Artefakten aus uralter Zeit umherzuziehen. Diese Priester nennen sich selbst „Radverda”, was Sucher heißt und horten eifrig Wissen, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere jedoch ziehen als Missionare durch das Land, selbst in Gegenden, in denen Orks, Oger und schlimmere Wesen hausen. Ständig in Todesgefahr, predigen sie dennoch Liebe und Mitleid und versuchen andere von diesem Glauben zu überzeugen.

Priester der Suavis bevorzugen schlichte Kutten in Farben zwischen braun, rot und gelb, bar jeglichen Schmucks.Das Zeichen Suavis sind die Überschneidungsflächen drei ineinandergeschobener Kreise. Ein Kreis steht für die Liebe, einer für das Wissen und einer für die Weisheit.In manchen Fällen umschließt ein großer Kreis das zeichen um so den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die Güte Suavis, die alles umhüllt, zu symbolisieren..

Die folgenden Rassen fühlen sich vom Glauben an Suavis besonders angezogen: Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge.

Glaubensregeln:

  • Die Priester Suavis müssen in Armmut und Demut leben, deshalb dürfen Sie nur das zum Leben notwendige mit sich tragen. Einige Priester entsagen weltlichem Reichtum sogar völlig, sie ziehen bettelnd durch die Lande.
  • Ein Priester Suavis darf niemals ein anderes Wesen töten, es sei denn aus Selbstverteidigung.
  • Ein Priester Suavis darf nur eine stumpfe Schlagwaffe tragen.
  • Er darf ein Hilfegesuch oder Flehen nicht ungehört vergehen lassen und sollte dem Betreffenden, soweit es ihm möglich ist, Beistand leisten.